, einen Effekt
fragt sie, ob sie helfen kann.
ist: Dieses Bild kommt mit nach Hause – haben auf
bel„sten , hier: ≈ Proble-
me machen
„Ich bin schon einmal hier gewesen“, und das andere nicht“, erklärt Stadtbäu- der Betr„chter, - , Per-erklärt der Mann. Er stellt sich als Patrick mer und lacht. Denn bei Familien treffen son: Sie sieht genau auf einfach , hier: ≈ ohne
etwas.
Probleme
Merker vor. Merker ist Arzt und arbeitet sehr unterschiedliche Meinungen aufei-in München. „Ich bin zufällig hier vorbei- nander. Oft begrüßt Stadtbäumer auch teilen , hier: mit anderen
zusammen benutzen
gekommen – und habe schon beim ersten Firmenkunden in den hellen Räumen, st„tt , hier: lieber … als …
Besuch Kunst mitgenommen“, erzählt er. die nach Kunst für Büros suchen. Und: In ein Bild mit geometrischen Formen Viele ältere Menschen mögen die Idee der Künstlerin Felicitas Gerstner hatte er der Artothek. Die haben oft ihr ganzes sich spontan verliebt. „Die Formen waren Leben lang Dinge gesammelt. „Zu viel Be-nicht nur auf dem Papier, sondern auch sitz kann belasten“, erklärt Stadtbäumer.
vorn auf dem Plexiglas“, erinnert er sich. „Deshalb finden es viele unserer älteren Aber das war nicht alles: Auch eine massi- Klienten schön, dass man Kunst einfach ve Skulptur aus Marmor musste mit. „Ich wieder zurückgeben kann.“
habe dann ein Taxi genommen“, sagt Mer-
Das passt zum aktuellen Trend: Teilen
ker. „Denn mit Bus und Bahn wollte ich statt besitzen ist das Motto von immer die beiden Kunstwerke nicht transportie- mehr Menschen. Carsharing oder Seren. Die Skulptur war wirklich schwer.“
cond-Hand-Mode wird immer populärer.
Ein Jahr hatte Merker die Kunstwer- Das Schöne am Teilen von Kunst: Jeder ke in seiner Wohnung. Man kann jedes kann für wenig Geld sein Wohnzimmer Objekt zwar nur für einen, zwei oder vier zu einer Galerie machen. Und das mit Monate ausleihen. Aber Verlängerungen immer neuen Ausstellungen. Claudia May

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Deutsch perfekt 1 / 2018
D-A-CH-MENSCHEN – EINE VON 98 MILLIONEN
„Man braucht viel Ruhe“
Anna von Boetticher (47)
ist seit ihrer Kindheit gern im
Wasser. Heute ist sie die beste
Sechs Minuten und zwölf Sekunden. Keine deutsche Frau
Apnoe-Taucherin Deutschlands
– sie hält 33 deutsche Rekorde.
hat länger die Luft unter Wasser angehalten als Anna
Deshalb trainiert sie auch eine
von Boetticher. Ihr Talent interessiert auch die nationalen
Spezialeinheit der deutschen
Armee und erklärt, wie Menschen
Kampfschwimmer. MITTEL
am besten lange unter Wasser
bleiben.
Frau von Boetticher, seit wann wissen Sie,
Ich habe lange nachgedacht. Diese Leute die L¢ft „nhalten
¡s w“rd einem schw„rz vor
