Verbs im Satz – das sind nur ein paar Phä- dieses Prinzip am Beispiel des Wortes man denkt und fühlt
, hier: ≈ denn
nomene der deutschen Sprache, die dem der Apfel. „Wenn Sie jemandem beibrin- d¶ch ver„nkern
, ein Schiff an einem
32-Jährigen Probleme machen. Gerade gen wollen, was ein Apfel ist, kann er das , hier: aber Platz stabil machen; hier:
hat er die Ausdrücke mir ist kalt und mir ist zehnmal wiederholen. Irgendwann kann der H“nweis, -e machen, dass das Wort im
warm gelernt. „Warum sagt man nicht ein- er das auch. Aber es geht viel einfacher, , ≈ Informationen Gehirn bleibt
fach ich bin kalt?“, fragt Hick. Er ist genervt, wenn er den Apfel sieht, ihn in die Hand n•tzlich der Begr“ff, -e
aber er findet es auch ein bisschen lustig. nimmt, daran riecht, hineinbeißt und , so, dass es hilft
, Wort
Der Lehrer erklärt: Ich bin kalt bedeutet, weiß, wie er schmeckt und sich anfühlt“, herausreißen vern¡tzen
, hier: viele Verbindungen
dass man eine kalte Person ist. Nur: Das erklärt der Professor. Am nächsten Tag , ≈ herausnehmen herstellen
hilft dem Amerikaner leider wenig.
wird sich der Lernende viel besser an das ¢nwirksam
, hier: ohne langen und
die Zweitsprache, -n
Wort erinnern, weil es in seinem Gehirn intensiven Lerneffekt
, zweite Sprache: Man
Individuelle Lerntechniken
„multimodal verankert“ ist.
lernt sie nach der Mutter-
bieten
Wie viele Deutschlerner wünscht sich
Diese Methode funktioniert zwar mit
sprache.
, hier: geben
Hick die eine perfekte Lernmethode, konkreten Begriffen, aber einen abstrak-mit der Deutschlernen auf einmal ganz ten Begriff wie der Frieden kann man nicht einfach wäre. Die gibt es natürlich nicht – in die Hand nehmen oder essen. Auch dafür ist die deutsche Sprache zu kompli- für dieses Problem kennt Müller eine ziert. Aber Didaktiker, Neurolinguisten Lösung: „Man muss diese Vokabeln mit und auch Deutschlerner kennen viele anderen abstrakten Begriffen, Gefühlen kleine Methoden. Sie machen die deut- oder Bewegungen vernetzen.“ Der Ler-sche Sprache nicht einfach. Aber sie kön- nende muss sich also fragen: Macht Frie-nen sie ein bisschen einfacher machen.
„Es gibt sehr, sehr viele Lerntechni- „Wenn ich etwas empfehlen darf, dann das Werbefernse-erner
ken“, sagt Hermann Funk vom Institut hen. Lerner sollten das Werbefernsehen zum Sprachenler-ofie W
für Deutsch als Fremdsprache (DaF) an
der Universität Jena. „Doch man kann nen nutzen. Dort wird Alltagssprache mit Bildern von den t: Anna S
nicht pauschal sagen, welche funktionie- Dingen verwendet, um die es geht. Und die Markennamen ep
onz
ren und welche nicht, weil das individuell sind vielfach bereits bekannt.“
sehr verschieden ist.“ Eine Methode, die
esignk
Winfried Thielmann, Professor für Deutsch als Fremdsprache
s; D
dem einen sehr hilft, könnte dem ande-
